/ FAQ /

Symbol I4KMU-Glühbirne

Für kleine und mittlere Unternehmen

/ Vorraussetzung für KMU /

Die in der Bekanntmachung des BMBF angegebenen Richtlinien lassen eine große Bandbreite an Themen zu, sofern diese einen Bezug zu Industrie 4.0, Internet der Dinge oder cyberphysischen Systemen haben. Es kann sich um digitalisierte Prozesse und Produkte mit dem Fokus auf Komponenten-, Maschinen- und Anlagenherstellern handeln. Bekanntmachung. Gerne berät Sie die Nationale Kontakt- & Koordinierungsstelle »I 4.0-Testumgebungen für KMU – I4KMU« bezüglich Ihrer Projektidee.

Kontaktieren Sie uns, die Nationale Kontakt und Koordinierungsstelle »I 4.0-Testumgebungen für KMU – I4KMU« für Erstinformationen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung des Projektvorschlags. Zu den jeweiligen, in der Bekanntmachung des BMBF genannten Stichtagen können Sie eine Projektskizze beim zuständigen Projektträger einreichen. Beauftragt mit der Abwicklung der Fördermaßnahme wurde vom BMBF der Projektträger DLR Softwaresysteme und Wissenstechnologien (PT-SW). Softwaresysteme

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition 
der EU-Kommission sein:
 Mittlere Unternehmen: < 250 Mitarbeiter, ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz, ≤ 43 Mio. €, Bilanzsumme,
Kleinst- & Kleinunternehmen: < 50 Mitarbeiter, ≤ 10 Mio. €, Jahresumsatz, ≤ 10 Mio. € Bilanzsumme. 
Hierbei sind die Verflechtungen mit anderen Unternehmen zu berücksichtigen. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie in der von der EU-Kommission veröffentlichten Broschüre.

Das hängt von der Unternehmensgröße ab. Hierbei gilt die in der KMU-Definition der EU-Kommission aufgeführte Unterscheidung (Siehe FAQ: Ist mein Unternehmen ein KMU?). Kleinst- und Kleinunternehmen können bis zu 50 % der Gesamtkosten als Förderung erhalten, mittlere Unternehmen bis zu 40 %. Die maximale Fördersumme beträgt in beiden Fällen 100.000 €.

Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel sechs bis neun Monate, wobei eine Projektlaufzeit zwischen drei und zwölf Monaten möglich ist.

/ Zusammenarbeit mit der Testumgebung /

Eine I 4.0-Testumgebung im Sinne der Bekanntmachung ist eine Einrichtung in der I 4.0-Komponenten, (Hard- & Software) und die zugehörigen digitalisierten Prozesse unter realistischen Bedingungen getestet werden können. Solche I 4.0-Testumgebungen sind in der Regel an Forschungsinstituten angesiedelt, die über eine technisch breite Infrastruktur und die entsprechenden Kompetenzen verfügen.

Wenn Sie noch keine geeignete I 4.0-Testumgebung gefunden haben, fragen Sie uns! Wir empfehlen Ihnen gerne eine I 4.0-Testumgebung, die zu Ihrem Vorhaben passt. Sie können sich darüber hinaus auch auf unserer Homepage über die klassifizierten I 4.0-Testumgebungen informieren. Falls Sie als KMU bereits mit einer Fachhochschule, einer Universität oder einem Forschungsinstitut zusammenarbeiten und dort etwas testen möchten, ist das auch möglich. In diesem Fall werden wir einen Workshop zur Profilerstellung der gewünschten I 4.0-Testumgebung durchführen. Damit kann das Institut, mit dem Sie zusammenarbeiten möchten, in die Liste der klassifizierten I 4.0-Testumgebungen aufgenommen werden. Ich benötige keine I 4.0-Testumgebung.

Nein, Ziel der Maßnahme ist es, KMU mit Forschungseinrichtungen, die angewandte Forschung im Themenfeld »Industrie 4.0« betreiben, zusammenzubringen und so die Innovationskraft der KMU im Bereich Industrie 4.0 zu stärken.

Ein Projekt setzt sich aus einem KMU und einer I 4.0-Testumgebung zusammen. Alleiniger Projektpartner 
gegenüber dem BMBF ist das KMU, welches den Projektvorschlag beim Projektträger DLR einreicht. Im Rahmen dieses Projektvorschlags werden die Leistungen der I 4.0-Testumgebung unterbeauftragt. Begleitet 
wird das Projekt vom Projektträger DLR und I4KMU.

Nein, im Rahmen der Bekanntmachung werden nur Einzel-vorhaben gefördert. Weitere Partner des antragstellenden KMU können ausschließlich unterbeauftragte I 4.0-Testumgebungen sein. In begründeten Ausnahmefällen ist eine Beteiligung von mehr als einer I 4.0-Testumgebung möglich, wenn beispielsweise eine Randfragestellung eines Projektvorschlags nicht in der »Haupt«-I 4.0-Testumgebung durchgeführt werden kann.

In der Regel sollen die Kosten für den Unterauftrag zwischen 15 % und 30 % der Fördersumme betragen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Anteil bis maximal 50 % betragen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Kosten für einen Testlauf in einer Modellfabrik höher sind als 30 % der Fördersumme, der Testlauf aber entscheidend für die Weiterentwicklung Ihres Produktes ist.

Kontaktieren Sie uns! Wir führen mit Ihnen einen gemeinsamen Workshop zur Profilerstellung der Infrastruktur und Kompetenzen Ihres Instituts durch. Im Anschluss werden Sie in die Liste unserer klassifizierten I 4.0-Testumgebungen aufgenommen, wo sich Unternehmen über Ihr Profil online informieren können.