/ FAQ für KMU /

/ Voraussetzungen für KMU /

Die in der Bekanntmachung des BMBF angegebenen Richtlinien lassen eine große Bandbreite an Themen zu, sofern diese einen Bezug zu Industrie 4.0, Internet der Dinge oder cyberphysischen Systemen haben. Gefördert werden die Entwicklung, Erprobung und Weiterentwicklung von digitalisierten Prozessen, Produkten und Dienstleistungen. Gerne berät Sie die Nationale Kontakt- & Koordinierungsstelle »I 4.0-Testumgebungen für KMU – I4KMU« bezüglich Ihrer Projektidee.

Kontaktieren Sie uns, die Nationale Kontakt und Koordinierungsstelle »I 4.0-Testumgebungen für KMU – I4KMU«, für Erstinformationen. Sie erreichen uns über unsere Hotline +49 711 685-61866  sowie per E-Mail über info@i4kmu.de. Wir helfen Ihnen kostenfrei bei der Erstellung der Projektskizze auf Basis Ihres Projektvorschlags.

Zu den jeweiligen, in der Bekanntmachung des BMBF genannten Stichtagen können Sie eine Projektskizze beim zuständigen Projektträger einreichen. Beauftragt mit der Abwicklung der Fördermaßnahme der DLR Projektträger Softwaresysteme und Wissenstechnologien (PT-SW).

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition 
der EU-Kommission.


Hierbei sind die Verflechtungen mit anderen Unternehmen zu berücksichtigen. Eine detaillierte Beschreibung finden sie in der von der EU-Kommission veröffentlichten Broschüre.

Darüber hinaus sind mittelständische Unternehmen im Rahmen einer Förderung antragsberechtigt, wenn sie eine Größe von 1.000 Mitarbeiter(innen) und einen Jahresumsatz von 100 Mio. Euro nicht überschreiten.

Das hängt von der Unternehmensgröße ab. Kleinst- und
Kleinunternehmen können bis
zu 50 % der Gesamtkosten als Förderung
erhalten, mittlere Unternehmen bis zu 40 % und mittelständische
Unternehmen bis zu 30 %.  Die
maximale Fördersumme beträgt in allen Fällen 100.000,- Euro.

Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel bis maximal zwölf Monate.

/ Zusammenarbeit mit Testumgebungen /

Die I 4.0-Testumgebungen stellen bundesweit anwendungsnahe und experimentelle Demonstrationsanlagen sowie Know-how für die Durchführung der Projekte bereit. Die KMU sowie die mittelständischen Unternehmen werden mithilfe der Förderung in die Lage versetzt, eigene Lösungen in für sie geeigneten I 4.0-Testumgebungen zu entwickeln oder zu erproben.

Wenn Sie noch keine geeignete I 4.0-Testumgebung gefunden haben, fragen Sie uns! Wir empfehlen Ihnen gerne eine I 4.0-Testumgebung, die zu Ihrem Vorhaben passt. Sie können sich darüber hinaus auch auf unserer Homepage über die klassifizierten I 4.0-Testumgebungen informieren. Falls Sie bereits erfolgreich mit einer nicht aufgeführten Testumgebung zusammenarbeiten, ist das auch möglich.   

Nein, Ziel der Maßnahme ist es, KMU mit Forschungseinrichtungen, die angewandte Forschung im Themenfeld »Industrie 4.0« betreiben, zusammenzubringen und so die Innovationskraft der KMU im Bereich Industrie 4.0 zu stärken.

Ein Projekt setzt sich aus einem KMU und mindestens einer I 4.0-Testumgebung zusammen. Alleiniger Projektpartner gegenüber dem BMBF ist das KMU, welches den Projektvorschlag beim DLR Projektträger einreicht. Im Rahmen dieses Projektvorschlags werden die Leistungen der I 4.0-Testumgebung unterbeauftragt. In begründeten Fällen ist auch die Einbeziehung eines industriellen Anwenders möglich. Eine Förderung oder Unterbeauftragung des industriellen Anwenders ist in diesem Kontext nicht möglich. Begleitet wird das Projekt vom Projektträger DLR und der Begleitforschung I4KMU.

Ja, im Rahmen der Bekanntmachung ist es möglich mit zwei I 4.0-Testumgebungen zusammen zu arbeiten. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass zwei Einzelvorhaben mit einer I 4.0-Testumgebung kooperieren. Hierzu müssen das gemeinsame Ziel und die Berührungspunkte der Vorhaben in beiden Skizzen herausgearbeitet werden. Die Inhalte der Vorhaben sind klar voneinander abzugrenzen.

In der Regel sollen die Kosten für den Unterauftrag zwischen
15 % und 30 % der Fördersumme betragen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Anteil bis zu 50 % betragen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Leistung der Testumgebung entscheidend für die Weiterentwicklung Ihres Produktes ist.

/ Einreichnug der Projektskizze /

Stellen Sie sich vor, Sie erklären Ihre Idee einer Bekannten oder einem Bekannten, der nichts mit dem Thema zu tun hat, von der oder dem Sie aber Geld für die Realisierung dieser Idee haben möchten. Die Skizze muss daher folgende Fragen beantworten:


Was ist das Ziel des Projektes?

Worin besteht die I 4.0-Projektidee?

Warum ist die Idee / das Projekt wichtig für das Unternehmen?


Was ist neu verglichen mit dem, was es schon gibt (Stand der Technik)?

Wie soll das Ziel erreicht werden?

Welche Rolle spielt die I 4.0-Testumgebung dabei und warum ist die Zusammenarbeit mit ihr unverzichtbar?

Was passiert nach Projektende? Wie wollen Sie beispielsweise die Ergebnisse nutzen, um einen monetären Vorteil für das Unternehmen zu erzielen?


Warum brauchen Sie die Unterstützung (Notwendigkeit der Zuwendung)?

Das machen wir, die Nationale Kontakt- und Koordinierungsstelle „I 4.0-Testumgebungen für KMU – I4KMU“. Die Kontakt- und Koordinierungsstelle wurde extra zu diesem Zweck eingerichtet und steht Ihnen, den KMU und I 4.0-Testumgebungen,- vom ersten Entwurf der Projektskizze über die Antragsphase bis hin zum Projektabschluss für Fragen, Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung. Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Idee zu der Bekanntmachung passt oder Sie die Idee noch nicht konkret entwickelt haben, können Sie uns gerne ansprechen. Wir begleiten Sie durch den gesamten Antrags- und Durchführungsprozess, damit Sie Ihre Ideen voranbringen können.

/ Verfahren /

Im Rahmen der Bekanntmachung ist ein zweistufiges Förderverfahren vorgesehen. Das bedeutet, dass Sie zunächst einen Vorschlag für ein Projekt in Form einer Projektskizze einreichen. Gern helfen wir Ihnen bei der Erstellung dieser Skizze. Die Endfassung der Skizze reichen Sie dann direkt bei dem DLR Projektträger ein. (Siehe FAQ: Wie gehe ich vor, wenn ich einen Projektvorschlag einreichen möchte?) In einer Gutachtersitzung nach dem jeweiligen Stichtag werden die Vorschläge ausgewählt, die zur Förderung empfohlen werden sollen. Die Einreicher werden benachrichtigt und können dann einen Antrag auf Förderung des Vorhabens stellen.

Wenn der Projektvorschlag auf Grundlage der eingereichten Skizze zur Förderung empfohlen wurde, folgt im nächsten Schritt die Antragstellung. Der Antrag besteht aus zwei Teilen.

1. Beschreibung des Projektes, die in der Regel die eingereichte Projektskizze mit evtl. Nachbesserungen enthält.


2. Beantragung mithilfe der online- Software easy-online.Hierbei sind das Lösungskonzept sowie der Arbeits- und Verwertungsplan in geringem Umfang zu detaillieren.

Die Nationale Kontakt- & Koordinierungsstelle gibt Ihnen hierbei gern Hilfestellung. Den vollständigen Antrag laden Sie über die online-Software in die Antragsdatenbank und schicken parallel eine unterschriebene Version an den Projektträger DLR. Nachdem der Antrag bearbeitet und ggf. bewilligt worden ist, erhalten Sie einen sog. Zuwendungsbescheid. Die Antragsphase ist damit abgeschlossen, das Projekt startet zum Laufzeitbeginn, dessen Datum im Zuwendungsbescheid angegeben ist.

Wenn Ihr Projektvorschlag abgelehnt wurde, erhalten Sie von dem Projektträger DLR ein Schreiben. Sie haben die Möglichkeit, einen verbesserten Projektvorschlag noch einmal zu einem Stichtag einzureichen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, diesen entsprechend zu überarbeiten und anzupassen.

Bis spätestens sechs Monate nach Ende des Projekts erstellen Sie einen Abschlussbericht. Der Bericht besteht aus einem öffentlichen Teil, der bei der Technischen Informationsbibliothek (TIB) Hannover sowie in der BMBF-Bibliothek veröffentlicht wird. Zudem ist ein nicht-öffentlicher Teil der beim DLR Projektträger einzureichen ist. Der Bericht umfasst insgesamt ca. 10 bis 15 Seiten.

Ja, das ist möglich, vorausgesetzt die Projektinhalte 
unterscheiden sich in ihrer Fragestellung voneinander.

/ FAQ für Testumgebungen /

/ Vorraussetzung für Testumgebung /

Grundvoraussetzung für eine I 4.0-Testumgebung ist die Neutralität hinsichtlich der vorgeschlagenen Lösungsalternativen. Darüber hinaus verfügen sie über eine technisch breite Infrastruktur, wie beispielsweise bereits bestehende Produktions- und Logistikanlagen, Demonstrationsfabriken, Softwarelösungen, Beispieldaten oder IT-Infrastrukturen. Neben der Infrastruktur weisen I 4.0-Testumgebungen zudem die notwendigen Kompetenzen auf, um Erprobungen durchzuführen, Lösungsalternativen aufzuzeigen und das Know-how zur Weiterentwicklung bzw. zum Transfer der Lösung. Aufgrund dieses speziellen Anforderungsprofils sind I 4.0-Testumgebungen in der Regel an Forschungsinstituten angesiedelt. Darüber hinaus gibt es keine Mindestvoraussetzungen an bestimmte Infrastrukturen oder Kompetenzen.

In der Regel sollen die Kosten für den Unterauftrag zwischen 15 % und 30 % der Fördersumme betragen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Anteil bis maximal 50 % betragen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Kosten für einen Testlauf in einer Modellfabrik höher sind als 30 % der Fördersumme, der Testlauf aber entscheidend für die Weiterentwicklung des Produktes ist.

Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel sechs bis maximal zwölf Monate.

/ Zusammenarbeit mit KMU /

Ein Projekt setzt sich aus einem KMU und mindestens einer I 4.0-Testumgebung zusammen. Alleiniger Projektpartner gegenüber dem BMBF ist das KMU, welches den Projektvorschlag beim DLR Projektträger einreicht. Im Rahmen dieses Projektvorschlags werden die Leistungen der I 4.0-Testumgebung unterbeauftragt. In begründeten Fällen ist auch die Einbeziehung eines industriellen Anwenders möglich. Eine Förderung oder Unterbeauftragung des industriellen Anwenders ist in diesem Kontext nicht möglich. Begleitet wird das Projekt vom DLR Projektträger und der Begleitforschung I4KMU.

Wenn ein KMU noch keine geeignete I 4.0-Testumgebung gefunden hat, geben wir auf Basis der erhobenen Profile und anhand der Kriterien Kompetenzen, Infrastruktur, Kapazitäten und räumlicher Nähe eine Empfehlung ab. Die finale Auswahl der Testumgebung erfolgt durch das KMU. Falls das KMU bereits mit einer bestimmten I 4.0-Testumgebung zusammenarbeitet und dort etwas testen möchte, ist das auch möglich. Ist die Testumgebung noch nicht in unserem Verzeichnis enthalten, führen wir einen Workshop zur Profilerstellung der gewünschten I 4.0-Testumgebung durch.

Wenn mehrere KMU vor der gleichen Problemstellung stehen, kann das gleiche Projekt mehrfach durchgeführt werden. Ein Beispiel für eine solche Fragestellung sind Penetrationstests zur Überprüfung der Sicherheit eines vernetzten Produktes.